Anwenderakzeptanz

erstellt von: Ralf Larisch | 10/15/2007 |

Ein Fehler der in vielen Projekten begangen wird liegt in der (fehlenden) Betrachtung der Anwenderakzeptanz, ihr wird zumeist viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt.

Eine erfolgreiche Einführung großer Investitionen scheitert so meistens mit dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme.

Die Gründe dafür können sein, dass sich Projektteams oft nur einseitig zumeist nur auf die Lösung der technischen Fragen konzentrieren und zu wenig den Anwender in den Vordergrund stellen.

Von daher ist nicht verwunderlich, dass viele Unternehmen bei Einführung von IT und TK Lösungen mit ernsten Akzeptanzproblemen zu kämpfen haben.

Das „Akzeptanzproblem ist somit eines der häufigsten Todesurteile für viele Projekte und seien es auch noch so gut“.

Ein konsequentes Akzeptanz-Management sollte deshalb fester Bestandteil eines jeden IT- Projektes sein, vor allem wenn es Auswirkungen auf die Arbeitsprozesse Ihrer Mitarbeiter (Anwender) hat.

Menschen lieben neues, scheuen aber Veränderungen.


Fazit:

Im Nachhinein ist sehr viel Überzeugungsarbeit erforderlich, damit er die Neuerung akzeptiert wird.

Der Mensch lernt nun mal nicht gerne um.
Voraussetzung für die Bereitschaft zum aneignen neuer Prozesse ist das Erkennen vom unmittelbaren Nutzen.

Das bedeutet Ziele müssen klar formuliert sein und allen Beteiligten verständlich vermittelt werden.

Mitarbeiter in die Entscheidungsprozesse früh einbeziehen.

Denn fehlende Integration und Beteiligung an Entscheidungsprozessen werden zumeist mit Boykott der neuen Arbeitsweisen oder des Systems durch Mitarbeiter verursacht.

Verantwortlich dafür ist das fehlendes Gesamtverständnis und Bewusstsein für die Neuerung.
Eine mangelnde Plausibilität des Mehraufwandes für den einzelnen Mitarbeiter kann folgendes nach sich ziehen:

Neue Arbeitsprozesse bedeuten Veränderungen und neue Aufgaben, dies kann zu Zukunftsängsten und Unsicherheiten führen.

Logische Konsequenz:

In Deutschland wird das Thema Akzeptanz-Management in seiner ganzen Tragweite erst allmählich wahrgenommen.

Gründe hierfür liegen in den sich schnell wandelten Märkten, sowie der Anpassung und der damit einhergehenden Flexibilität zum Fortbestand des Unternehmens und somit den entscheidenden Vorsprung im nationalen und Internationalen Wettbewerb.

Mehr zum Thema:
Wie erreiche ich Mitarbeiterakzeptanz?

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